Richtiges Dehnen – schon gewusst? / Stretching done right – did you know?

Dance Magazine 2012: Stretching

Dance Magazine 2012: Stretching

Im neuen Dance Magazine stand, dass Tänzer eine Menge falsch machen. Sie dehnen zum Beispiel.

Huch?

Ich fasse den Artikel zusammen, er ist nicht nur für Tänzer, sondern für alle Sportler interessant. Beim Dehnen werden unterschiedliche Arten unterschieden, im wesentlichen geht es um das statische und das dynamische Dehnen. Statisches Dehnen bedeutet, sich in einer Position länger zu halten - der berühmte Spagat – und vielleicht sogar noch sich gegen einen Widerstand zu lehnen. Dynamisches Dehnen ist das berühmte Wippen. Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht – ich kenne es noch, dass das Wippen und Federn verteufelt wurde. Die Zeiten haben sich wohl gerade wieder geändert.

Denn offensichtlich zeigen Studien, dass statisches Dehnen VOR dem Sport unsere Kraft und Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Durch das längere Halten des Muskels in einer neuen Position – die Muskelfaser wird gezogen – muss sich das Gehirn an diese Veränderung gewöhnen und kann daher nicht die volle Kraft und Schnelligkeit in diesen “veränderten” Muskel geben.

Statisches Stretchen zwischen den Übungen schränkt die Leistungsfähigkeit der Muskeln ebenfalls ein und kann sogar ein Verletzungsrisiko sein – weil man dann zum Beispiel bei Sprüngen nicht korrekt landet. Der richtige Zeitpunkt für diese Art zu Dehnen ist, wenn überhaupt am Ende des Trainingstages.

Den gesamten Artikel kann man hier im Original nachlesen. Ich habe mich dann noch mal weiter belesen und festgestellt, dass Dehnen ein Thema mit so vielen Variationen ist, dass es einen Laien nun doch wieder verwirren kann. Der Artikel Stretching/Dehnen auf der Medizinseite Dr. Gumpert gibt einen sehr guten Überblick. Da steht sogar drin: Was Dehnen nützt – das weiß man eigentlich nicht, aber wenigstens schadet es (meistens) auch nicht.

Wie so oft gilt wohl der gesunde Menschenverstand: Gut ist, was gut tut.

In the new Dance Magazin there was this article saying, that dancers do wrong. They stretch, as an example.

What?

For my german readers I have outlined the english original. The bottom line is, that there is too much static stretching at the beginning and during the training. Static stretching - that is for instance the famous split, often done against some resistance, like the wall or somebody pressing against the stretch. Static stretching is not the right way to stretch at this time – it leads to less power in the following dancing, because the brain will be still adapting to the changed muscle condition and will not be able to provide full power. The only time recommended for static stretching is at the end of the training day.  

Dynamic stretching is the better choice before and during training - which is the moving, teetering way. I don’t know about you, but I learned that this style of stretching is bad, bad, bad all these years ago! Seems, that this opinion has changed by now.

I started to read around about stretching and discovered, that this is a topic with a lot of variations and it might get confusing. At a german medical site I read: It is not really known, what stretching is good for, but at least it is not bad either (mostly).

I would suggest, that one needs to combine common sense with good body judgement: If it feels good, it probably is.

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